Alexander-Technik-Schule Berlin-Kreuzberg Jörg Aßhoff

Gedanken und Erfahrungen von StudentInnen und SchülerInnen

Abschlussarbeit der Studentin Teresa Wiesehöfer: "Wahrnehmung und Aufmerksamkeit in der Alexandertechnik"
H.K. nach 100 Einzelstunden:

Warum überhaupt Alexander-Technik?

Es war Interesse, es war Neugierde. Es war kein gezieltes „Alles muss anders werden!“ Keine Rückenschmerzen, keine Kopfschmerzen. Meine Tochter berichtete von ihren Erfahrungen mit der Alexander-Technik, das machte mich neugierig. Mach einfach mal mit, mal sehen, was das bringt, mal sehen, was das für dich bedeuten kann.

Der Anfang

Am Anfang Irritation und Verwirrung. Die ganze Technik scheint daraus zu bestehen, dass man sich auf einen Stuhl setzt und sich wieder erhebt. Und das immer und immer wieder, dass man Anweisungen bekommt, die natürlich keine Anweisungen sein sollen, die schrecklich verwirrend sind, die in die Richtung gehen, alles in eins und alles nacheinander und das gleichzeitig. Man weiß am Anfang gar nicht: Was ist hier los? Was macht das mit einem? Was wird dabei heraus kommen? Unmittelbare Effekte für mich eher wenig am Anfang. Natürlich das Liegen und die sorgsame Ausrichtung der Körperteile - angenehm. Ein entspanntes Liegen, ein ausgebreitetes Liegen, wohltuend. Auch ein gutes Gefühl nach der Stunde auf der Straße. Aber bald wieder das normale Körpergefühl.

Auf dem Weg

Dann eine Überraschung! Plötzlich ein Thema, gar nicht vermutet, gar nicht im Mittelpunkt gestanden: Die Stimme. Die Stimme im Alltäglichen, die Stimme bei Vorträgen, die Stimme, die ich als eher nicht kräftig genug, als eher dünn, als schwach erlebe. Und dann das Arbeiten an der Stimme und da die Überraschung, dass man eben auch an der Stimme arbeiten kann, wenn man sein Schwergewicht auf das Arbeiten mit den Füßen legt. Und die Frage: Kann man eigentlich reden, wenn man an die Füße denkt? Und wenn man an die Füße und gleichzeitig auch noch an die Hände denkt, kann man dann immer noch sprechen? Geht das? Geht das am Anfang etwas schwierig, ist es dann leichter, was tut sich dann? Und der Ratschlag, bei öffentlichem Sprechen eben auch die Füße im Boden zu verankern und dann auch das Erlebnis: Ja, da tut sich was! Ja, da ändert sich was! Nicht immer, nicht stabil, nicht gleichförmig. Aber immer wieder, immer neu und überraschend und anregend.

Und heute …

Und heute - nach fast 100 Stunden - weiten sich die Dinge noch mal und es kommt zu einem Gesamtklang von Füßen, Händen, Stirn und Kopf und einer Ahnung, wie entspannt und leicht und angenehm das Alltägliche werden kann. Und wenn das alles mit einbezogen wird, wie sehr auch die Gespräche und der Kontakt mit anderen Menschen leichter werden dadurch und der große Wunsch, das alltäglich zu realisieren und das immer zu haben, was natürlich überhaupt nicht gelingt, sondern es ist da, es ist nicht da, man weiß nicht so recht, wie weiter. Für mich außerdem noch wichtig die Kombination mit Meditationsübungen, die mir sehr viel geben und die mich weiter auch intensiv Alexander-Technik „üben“ lassen.

Thomas Hohler, Student der Udk, Abt. Musical/Show
Iris, Musikerin
Berengar Schmidt, Musiker, Student der Alexander-Technik-Schule
Katharina Klitzing, Tischlerin, Studentin der Alexander-Technik-Schule
Annette Jahn, Berlin
Ingrid Handwerk
Adrian, Lehrer
Ein Musiker und Alexander-Technik-Lehrer

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