Alexander-Technik-Schule Berlin-Kreuzberg Jörg Aßhoff

Gedanken und Erfahrungen von StudentInnen und SchülerInnen

Abschlussarbeit der Studentin Teresa Wiesehöfer: "Wahrnehmung und Aufmerksamkeit in der Alexandertechnik"
H.K. nach 100 Einzelstunden
Thomas Hohler, Student der Udk, Abt. Musical/Show:

Hallo Jörg!
Nochmals ein Dankeschön für den tollen Workshop, der uns alle noch nachhaltig im Geiste beschäftgt. Immerhin werden die U-Bahnfahrten nicht mehr langweilig, da man jetzt immer was hat, worauf man achten kann.....
Ich hoffe es bietet sich irgendwann nochmal die Gelegenheit diese Dinge aus dem Workshop aufzufrischen oder zu vertiefen.
Leider ist unser Stundenplan so überfüllt, dass für die meisten von uns eine eigenständige Weiterbildung in deiner Schule nicht möglich ist, weil wir wirklich immer in dieser Uni sind.... aber du hast uns ja ziemlich viel mit auf den Weg gegeben, was es jetzt erstmal umzusetzen gilt.....
Viele Liebe Grüße!

Hier ist ein kleiner Bericht über unseren Workshop:
Nach unserem Alexander-Technik-Workshop haben wir in der Gruppe einen kleinen Einblick gewinnen können, was Alexander-Technik überhaupt ist und was man damit machen kann. Am Anfang war ich etwas besorgt, was mich in dem Workshop erwarten würde. Ich habe inständig gehofft, nicht mit irgenwelchen Esoteriktechniken oder Glaubensfragen konfrontiert zu werden. Aber meine Befürchtungen blieben aus! In meinen Augen beschäftigt sich die Alexander-Technik ganz simpel mit dem was unser Körper und unsere Wahrnehmung uns bietet. Um es vielleicht sogar noch etwas deutlicher auszudrücken: ..mit dem, was eigentlich überhaupt unsere Wahrnehmung und unser Körper ist. Denn schon nach ein paar einfachen Übungen (Ja das Aufstehen und Hinsetzen kann als Übung betrachtet werden) mit dem richtigen Gedankenanstoß wurde mir bewusst, dass mein Körper viel mehr Möglichkeiten der Wahrnehmung bietet, als ich bisher "bereit war" zur Kenntnis zu nehmen. Somit hab ich bei dem Workshop für mich gelernt, dass eine Verbindung zwischen Körper (Motorik) und Geist (Wille) entstehen muss, bzw. verfeinert werden muss. Ebenso ist es fast erschreckend, wenn auch nicht sonderlich bedrohlich, welche Automatismen der Körper beherrscht. Selbst wenn man sich diese Bewegungs- oder Verhaltensmuster vergegenwärtigt, ist es sehr schwer diese abzuschalten. Ein Impuls den der Körper erhält, sich z.B. hinzusetzen, wird sofort routineartig ausgeführt. Nur ist die Routine nicht immer der richtige Weg, gerade was Kraft- und Energieaufwand für den Körper angeht. Es ist wirklich sehr schwierig all meine Erfahrungen in Worte zu fassen, da es einfach für uns so ungewohnt ist auf den Körper zu hören, oder dem Körper (tatsächliche, in Gedanken ausgesprochene ) Befehle zu geben, sodass man sich selten darüber unterhält. Man kann also nur beschreiben wie es sich anfühlt. Aber jeder fühlt etwas wenn er zum Beispiel an seine rechte Hand denkt. Die Hand war vorher auch schon da, aber durch das Denken daran, fängt sie leicht an zu kribbeln oder wird schwer oder gar leicht ,...usw... man fühlt sie auf einmal. Das ist für mich schon ein Beweis genug, dass man mit Alexander-Technik viel über seinen eigenen Körper in allerlei Hinsicht lernen kann. Sei es die Bewegungsfähigkeit, Verspannungen, Haltung, die Orientierung im Raum beim Tanzen oder das Raumgefühl bei der Schauspielerei oder dem Gesang. Es fängt bei so kleinen Dingen an, auf die man achtet und bewegt so viel.....

Iris, Musikerin
Berengar Schmidt, Musiker, Student der Alexander-Technik-Schule
Katharina Klitzing, Tischlerin, Studentin der Alexander-Technik-Schule
Annette Jahn, Berlin
Ingrid Handwerk
Adrian, Lehrer
Ein Musiker und Alexander-Technik-Lehrer

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